Da Capo 2017

Am Sonntag, dem 05.02.2017, machten wir uns um 9.30 Uhr mit Herrn Franke auf den Weg nach Cochem an der Mosel zur „Da-Capo-Woche“. Hier proben Schülerinnen und Schüler aus allen Schulen der EKiR fünf Tage zusammen, um dem Publikum am Ende der Woche in (diesmal drei) Konzerten verschiedene Stücke der klassischen (Kirchen-)Musik präsentieren zu können.

Um 11 Uhr kamen wir in der Moseltal-Jugendherberge in Cochem an. Nach und nach trudelten weitere Jugendliche aus diversen anderen Schulen ein. Die Musikwoche begann offiziell mit dem gemeinsamen Mittagessen um 13 Uhr. Es fanden erste Gespräche statt und man begann schnell, neue Kontakte zu knüpfen. Nach dem Beziehen der Zimmer starteten wir um 15 Uhr mit der ersten Chorprobe unter der Leitung von Herrn Franke und Herrn Wörner aus Aachen. Wir beschäftigten uns mit Stücken, die unterschiedlicher gar nicht sein konnten und die unter dem Motto „Vom Aufgang der Sonne, bis zu ihrem Niedergang“ den Tageszeiten Morgen, Mittag und Abend zuzuordnen waren.

Nach einer dreistündigen Probe trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Die letzte Probe des Tages fand von 19 Uhr bis 20 Uhr statt. Danach stand Freizeit für uns auf dem Programm. Manche spielten Karten, andere unterhielten sich und oft sangen wir zusammen Lieder, wovon der „Kika-Tanzalarm“ mit Sicherheit das beliebteste unter Schülern und Lehrern war. Von Montag bis Donnerstag galt es, nach reichhaltigem Frühstück von 9 Uhr bis 12 Uhr zu proben. Nach dem Mittagessen gab es jeweils die Möglichkeit, bis zur nächsten Probe um 15 Uhr Cochem zu erkunden oder sich etwas auszuruhen. Am Mittwoch probten wir dann zum ersten Mal zusammen mit dem Orchester, denn am Donnerstagabend stand bereits das erste Konzert in der katholischen Kirche in Cochem an. Nach einem gelungenen ersten Konzert galt es, Koffer zu packen, denn am nächsten Tag hieß es schon früh: „Auf nach Herchen!“, wo wir in der Aula des Bodelschwingh-Gymnasiums unser zweites Konzert hatten. Danach ging es im Anschluss an ein Mittagessen in der dortigen Schulmensa weiter nach Bonn zu unserem dritten und letzten Auftritt. Bald schon hieß es, Abschied zu nehmen und Nummern auszutauschen, um weiterhin in Kontakt bleiben zu können. Nach einer wunderschönen Woche mit vielen netten Menschen und ebenso vielen neuen Eindrücken machten wir uns mit gemischten Gefühlen auf den Heimweg.

Eines steht jedenfalls fest: Wir werden diese Woche nie vergessen und noch oft gerne daran zurückdenken!

 

von Lorena Wolframm, MSS 12

 

Da Capo 2016
Erfahrungen eines Schülers zur Da-Capo-Woche 2016

Da Capo ist eine Musikwoche für junge Musiker, in der man gemeinsam Stücke der klassischen Musik einübt und anschließend auch aufführt.“ So könnte man Da Capo in einem Satz beschreiben, aber Da Capo sollte man nicht einfach so in einem Satz beschreiben, weil es so viel mehr als das sein kann.

Als ich gefragt wurde, ob ich gerne mitfahren möchte, war ich erstmal skeptisch. Klassische Musik war noch nie mein Ding gewesen und das eine ganze Woche lang.............

Doch im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich dazu entschieden habe mitzufahren, weil es eben nicht nur um den Stil der Musik ging,...nein...., es ging darum, mit harter Arbeit (die oft auch sehr lustig war), gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, womit am Ende alle zufrieden sein konnten, denn dieses Gefühl, mit vereinten Kräften etwas erreicht zu haben, ist einfach unbezahlbar.

Doch auch das ist nur ein Teil von Da Capo. Ich habe zum Beispiel unendlich viele „schräge“ Leute kennengelernt, mit denen man sich super unterhalten konnte, und viele interessante Personen, von denen man etwas lernen kann. 

Aber der Knackpunkt ist, dass du immer wusstest, worüber du dich unterhalten solltest, denn es gibt ein Thema, von dem jeder dort etwas versteht: Musik! Kurz gesagt, das Paradies für Musiker.

Aber eins darf man dabei nie vergessen: Egal was man macht und wo man etwas macht - wenn man sich nicht darauf einlässt, macht es keinen Sinn. Vielleicht ist Da Capo für manche von euch mehr oder weniger, darauf kommt es aber nicht an, denn DaCapo ist immer das, was du selbst daraus machst!

 

Robin Heckmann, Klasse 10

 

Da Capo 2015 (Februar 2015)

„Endlich ist es wieder soweit!“

Das dachten wir uns, als wir am Morgen des 1. Februar zur Jugendherberge nach Cochem an der Mosel aufbrachen. Wir, das waren 4 SchülerInnen des Paul-Schneider-Gymnasiums und unser Musiklehrer Herr Franke. Unsere Vorfreude galt an diesem Tag der Musikwoche Da Capo, bei der sich jedes Jahr musikinteressierte Schüler und Schülerinnen der evangelischen Schulen im Rheinland mit ihren Musiklehrern zum gemeinsamen Singen und Musizieren zusammenfinden. Die Altersspanne reichte in diesem Jahr sogar von Fünftklässlern bis zu ehemaligen Schülern, die sich bereits im Studium befinden. Ein großer, bunter Haufen mit der gleichen Begeisterung für ein Ziel: in fünf Tagen ein bühnenreifes Musikprogramm auf die Beine zu stellen.

Auf dem Programm standen Stücke von Bach, Homilius, Jenkins, Haydn und anderen großen Komponisten. Solche Werke verlangen natürlich danach, geübt zu werden, damit zum Schluss alles sitzt. Deshalb nahmen die Orchester-, Chor- und Tuttiproben den Großteil unserer Zeit, ungefähr 10 Stunden am Tag, in Anspruch. Doch trotz dieser Taktung, die allenfalls anstrengend, allerdings nie ermüdend war, kamen Spaß und Austausch mit anderen Jugendlichen nicht zu kurz. Immer wieder entstanden kleine Spontanaktionen, zum Beispiel ein gemeinsames Kanonsingen im Speisesaal (meist zur Verwunderung der anderen Jugendherbergsgäste J). In der Mittagspause und vor allem abends wurden gemeinsam Spiele in großer Runde gespielt, Tischtennispartien veranstaltet, es entstanden interessante und persönliche Gespräche oder Spaziergänge in die Stadt oder auf einen nahegelegenen Berg.

Leider verflog die Woche mit all den neuen Bekanntschaften, Aktivitäten und vor allem der vielen Musik viel zu schnell. Schon am Donnerstag, dem 5. Februar, präsentierten wir unsere musikalischen Ergebnisse in der Schlosskirche in Meisenheim. Am Tag darauf folgte das große Abschlusskonzert in der Friedenskirche in Hilden. Alles in allem hat es sehr gut geklappt und die Zuhörer waren begeistert.

Da Capo 2015, die lustigen Momente, die lieben und offenen Leute, die Musik und die besondere Atmosphäre waren ein wunderbares Erlebnis. Wir haben die Zeit dort sehr genossen und können allen Schülern, denen Musik am Herzen liegt, nur wärmstens empfehlen, selbst dabei zu sein, wenn es nächstes Jahr wieder heißt: Da Capo, wir kommen!

 

Annika Knöbel, 10b