Projekt Stratosphärenballon erfolgreich!

von Andrea Hügle (Kommentare: 0)

Am diesjährigen Paul-Schneider-Tag haben Schüler des PSG einen Stratosphärenballon mit Messgeräten in eine Höhe von ca. 35.000 Meter steigen lassen, um Messdaten aus der Stratosphäre aufzunehmen und auzuwerten. Die Schulgemeinschaft durfte dieses aufregende Event miterleben; die Reportage dieses Ereignisses finden Sie in der Mediathek des SWR !

https://swrmediathek.de/player.htm?show=c41930c0-95e7-11e9-a7ff-005056a12b4c

 

Projekt Stratosphärenballon: Bericht

Unser Projekt begann am Montag, 17.06.2019. Am ersten Tag beschäftigten wir uns mit der Planung unseres Stratosphärenfluges und suchten Kontakt zum SWR. Daneben haben wir uns die folgenden Tage mit dem Bau der Sonde, den theoretischen Hintergründen und den Vorbereitungen für die Experimente befasst.

Am Dienstag stand unsere Kooperation mit dem SWR fest und wir waren schon alle gespannt auf den Dreh. Freitags wurden die letzten Vorkehrungen getroffen, wie z. B. die Berechnung der Heliummenge und der Flugrouten.

Um 13.00 Uhr trafen wir uns am Samstag, um nochmals den Ablauf durchzugehen und kurz darauf das SWR-Team in Empfang zu nehmen. Daraufhin begannen wir, den Start vorzubereiten - das SWR-Team begleitete uns dabei.  Da das Befüllen des Ballons mit Helium deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm als zunächst gedacht, verschob sich der Start um eine Stunde auf 17:00 Uhr. Dann war es endlich so weit. Der Ballon stieg planmäßig gen Himmel und machte sich auf den Weg in die Stratosphäre. Unmittelbar nach dem Start machten sich sechs Schüler zusammen mit Herrn Kunth auf den Weg, den Ballon zu bergen. Durch die Flugroutenberechnung wussten wir, wie lange der Ballon aufsteigen würde, in welcher Höhe der Ballon platzen sollte und wo er voraussichtlich landen würde. Diese Suche erwies sich als äußerst langwierig und knifflig. Auf der stundenlangen Schnitzeljagd übermittelte der Ballon nicht immer seine Koordinaten, sodass es bis zum Schluss spannend blieb und es offen war, ob wir den Ballon wiederfinden würden. Nachdem wir zunächst in der Nähe von Morbach auf die Landung des Ballons gewartet hatten, lotste uns das GPS-Signal des Ballons schließlich in ein Waldstück in der Nähe von Bernkastel-Kues. Glücklicherweise kontaktierte uns ein Spaziergänger aus Thalveldenz im Kreis Bernkastel-Wittlich, der unsere sicher gelandete Sonde am Rande eines Waldes gefunden hatte. Als wir die Sonde in Empfang nehmen konnten, freuten wir uns alle sehr. Wir luden die Sonde ein und fuhren zurück nach Meisenheim, wo wir um ca. 22.30 Uhr eintrafen.

Montags darauf fanden wir uns am Paul-Schneider-Gymnasium zusammen, um die Aufzeichnungen des Datenlockers auszuwerten.

Projekteilnehmer: Mike Becker, Philipp Schlemmer, Pascal Gesse, Johnny Hoffmann, Maximilian Höhn, Stephan

Kauz, Michel Nienhaus, Maxime Arpaillanges, Bastian Landmann, Felix Paulus, Milan Terrulli

Betreuende Lehrer: Hubertus Ohliger, Christopher Kunth

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