FLL-Roboterwettbewerb in Germersheim (14.01.2017)

Schnee und Eis konnten die acht Roboterkonstrukteure und Forscher von „PSG- Robotics“ nicht davon abhalten, am Samstag, dem 14. Januar, nach Germersheim zur  First-Lego-League zu fahren. Im Rahmen des Wettbewerbs werden die jungen Forscher und Ingenieure in den vier Kategorien Robot-Game, Robot-Design, Teamwork und Forschung bewertet.

Das Thema hieß in diesem Jahr „Animal Allies“, das Miteinander von Tier und Mensch. Beim Robot-Game musste ein selbst konstruierter und programmierter Lego-Mindstorm-Roboter innerhalb von zweieinhalb Minuten möglichst viele vorgegebene Aufgaben auf einem Spielfeld lösen, beim Robot-Design wurden der Roboteraufbau und die Programmierung von einem Schiedsrichter begutachtet, im Teamwork musste eine schwierige Aufgabe gemeinsam gelöst werden und beim Forschungsauftrag ging es darum, ein Problem, das zwischen Mensch und Tier auftreten kann, zu untersuchen und einen Lösungsvorschlag zu entwickeln. Die PSG-Robotics haben das Problem „Fledermäuse und Windräder“ untersucht.

Mit größter Spannung wurden natürlich die drei Durchläufe der Robot-Games erwartet und schon im ersten Durchgang erreichte PSG-Robotics mit einem tadellosen Lauf 66 Punkte und stand damit auf Platz 7 von 19 Teams. Die Freude war groß! Fieberhaft arbeiteten unsere Hauptprogrammierer Florian und Noah noch einmal daran, eine weitere Aufgabe zu lösen. Doch obwohl es dann im Probelauf funktionierte, wich der Lego-Roboter doch im dritten Durchlauf ein wenig vom programmierten Kurs ab und das erste Ergebnis konnte nicht weiter verbessert werden.

Am Ende erreichte unser Team in der Gesamtwertung den elften Platz von 19 Teams, ein sehr gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass alle Konstrukteure noch sehr jung sind und zum ersten Mal an einem solchen Wettbewerb teilnahmen. Schon auf der Rückfahrt wurden reichlich Pläne geschmiedet, an der World-Robot-Olympiad im Mai dieses Jahres teilzunehmen.

Zum Team PSG-Robotics gehörten Noah Baumann, Florian Blöck, Nick Braun, Niklas Brühl, Linus Milferstedt, Lars Neumann, Gustav Steck und Jakob Suermann. Wir bedanken uns bei der Vereinigung der Freunde, Förderer und Ehemaligen für die großzügige finanzielle Unterstützung der Roboter-AG.

PSG-Team im Deutschland-Finale der World Robot Olympiad 2016

Am Samstag, dem 18. Juni, war es für die PSGler Dominik Wöllstein, Nils Janson und Johannes Werner soweit: Aufbruch zum Deutschland-Finale der World Robot Olympiad (WRO) in Ludwigshafen. Nach dem erfolgreichen Abschneiden des Teams „DoNiJo-Robotics“ beim Regionalentscheid nahe Stuttgart waren noch einmal neue Konstruktionen ersonnen und das Fahrverhalten des Lego-Mindstorms-Roboters verbessert worden.

In der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen hatten sich die besten 76 Teams aus ganz Deutschland getroffen, um in verschiedenen Wettkampf-Kategorien Phantasie, Konstruktionsgeschick und Programmierkönnen unter Beweis zu stellen und sich vielleicht einen der begehrten Plätze im Weltfinale der WRO in Neu Delhi im November 2016 zu sichern.

In der Regular Category ging es darum, vorgegebene Aufgaben wie Farben sortieren und Lego-Steine transportieren mit einem Lego-Roboter möglichst präzise und schnell zu lösen. Daneben wurden in der Klasse Open Category originelle Ideen zum Thema Müllrecycling präsentiert und dem interessierten Publikum erläutert. Schließlich gab es noch die Football Category, in der acht Teams mit je zwei Lego-Robotern unter Beifall und Anfeuerung miteinander wetteiferten.

Wieder hieß es für unsere Konstrukteure, den Roboter innerhalb von 150 Minuten aus den Einzelteilen aufzubauen und zu testen. Ein Blick auf die anderen Teams zeigte, dass es ernstzunehmende Konkurrenten für die begehrten Plätze in Neu Delhi gab. Auch eine Zusatzaufgabe, die erst am Morgen bekannt gegeben worden war, brachte den Ablauf des Roboter-Programms ein wenig durcheinander, so dass hier schnell eine Strategie entwickelt werden musste. Dann folgte endlich der Check des Roboters durch das Schiedsrichterteam und der erste von vier Läufen: Drei der Konkurrenten lieferte hervorragende Ergebnisse, so dass unser Team nach dem ersten Lauf auf dem etwas enttäuschenden Platz vier lag. Wieder hieß es nachbessern und nach dem zweiten Lauf, in dem alle vor Spannung die Luft anhielten, waren die PSGler auf Platz zwei, da zwei andere Teams gepatzt hatten. Zwischen Hoffnung und Erwartung verbrachen sie eine Nacht im Hotel, um am nächsten Tag wieder fit für die beiden letzten entscheidenden Läufe zu sein.

Nach einigen Nachbesserungen am Sonntagmorgen erwarteten alle mit Spannung den dritten Lauf, sogar einige Fans waren angereist, doch – welche Enttäuschung! – der Roboter verließ nach einigen Kurven die Bahn und ließ die Hoffnungen schwinden. Noch einmal gaben unsere Konstrukteure alles und so konnte im vierten und letzten Lauf noch einmal ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden.

Zur Siegerehrung mussten sich die spannungsgeladenen Erfinder noch einmal in Geduld üben und wohlgemeinte Reden über sich ergehen lassen. Schließlich hatte es für einen sehr guten fünften Platz gereicht in einem Wettbewerb, bei dem in ganz Deutschland 69 Teams teilgenommen hatten. Trotz des guten Ergebnisses waren die Jungs enttäuscht, dass sie mit etwas Pech nicht ganz die Möglichkeiten ihres Roboters zeigen konnten!

Alles in allem war die Teilnahme an der World Robot Olympiad eine faszinierende und spannende, aber auch arbeitsintensive Aufgabe und ein packender Wettbewerb!

 

PSG-Team DoNiJo-Robotics qualifiziert sich für Deutschland-Finale der World Robot Olympiad 2016

Am Samstag, dem 4. Juni, um 6 Uhr morgens war es endlich soweit: Abfahrt zum Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad (WRO) in Schönaich bei Stuttgart. Mehrere Wochen lang hatten Nils Janson, Johannes Werner und Dominik Wöllstein aus der Jahrgangsstufe 12 einen Lego Mindstorms EV3 Roboter konstruiert und programmiert, der die von der WRO vorbereiteten Aufgaben zum Thema „Recyclinganlage“ in zwei Minuten erledigen sollte. Knifflige Konstruktionen wurden ersonnen und wieder verworfen, Computeralgorithmen realisiert, getestet und verfeinert, bis der Roboter nach zahlreichen langen Arbeitstagen und am Schluss auch Arbeitsnächten schließlich gute Ergebnisse lieferte.

Am Wettbewerbstag musste der Roboter zuerst einmal ohne Anleitung aus den Einzelteilen rekonstruiert werden, was nach dreimaligem Probebauen kein Problem mehr für das eingespielte Team war. Beim Test auf dem Wettbewerbsspielfeld zeigte sich jedoch, dass die Lichtverhältnisse die Regelkreise des Roboters etwas durcheinander brachten, sodass der Roboter mehrfach nachjustiert werden musste. Nach zwei von vier Läufen lag unser Team noch auf dem dritten Platz, hinter den souveränen APG Tigers, Europameister der vergangenen beiden Jahre im FLL Roboterwettbewerb, und dem Team Cupcake. Die Nerven lagen blank, in 30 Minuten musste die Regelung so eingestellt werden, dass die Müllobjekte im richtigen Sammelcontainer abgelegt werden. Nach 90 Sekunden Zittern im dritten Lauf lagen zwei Objekte im richtigen Behälter, die Jungs atmeten auf! Der zweite Platz und damit die Teilnahme am Deutschland-Finale konnte den PSGlern nicht mehr genommen werden.

Zwei Wochen haben unsere drei Konstrukteure nun noch Zeit, um die Leistung ihres Roboters noch einmal zu steigern. Am 18. und 19. Juni findet dann das Finale in Ludwigshafen statt, wo 14 Teams um drei Plätze für das WRO-Weltfinale im November in Neu Delhi antreten werden. Das Ziel liegt klar vor Augen!