Ruanda – Partnerschaft

Partnerschaft

In den vergangenen 30 Jahren sind aus Rheinland – Pfalz mehr als 68 Mio. Euro in das afrikanische Partnerland Rwanda geflossen damit wurden seit 1982 mehr als 1700 Projekte unterstützt, wie Innenminister Roger Lewentz in Mainz mitteilte.
Die Form der Partnerschaft, heißt Graswurzelpartnerschaft und beruht auf der Begegnung mit gegenseitigem Respekt und Achtung und will über eine reine Entwicklungszusammenarbeit hinaus zu einer Partnerschaft im alltäglichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben werden. Sie genießt in der ruandischen Bevölkerung einen hervorragenden Ruf und ist auch in der Rheinland-pfälzischen Bevölkerung tief verwurzelt.
Der Verein Partnerschaft Rheinland-Pfalz-Ruanda e.V. ist ein von der Landesregierung Rheinland-Pfalz unterstützter Verein; er wurde am 11. März 1982 gegründet. Ihm gehören Vertreter der politischen Parteien im Landtag, der Landesregierung und Ministerien, der Kommunen, der Schulen, der Kirchen, der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer, der örtlichen Partnerschaftsvereine sowie Privatpersonen an.
Eine lebendige Partnerschaft verbindet den Kirchenkreis An Nahe und Glan mit der Synodalregion Rubengera in Rwanda. 1991 wurde diese Partnerschaft in einem Festgottesdienst in der Waldböckelheimer Bergkirche besiegelt Kirchenkreis.
Zusammen mit dem „Kirchenkreis an Nahe und Glan“ unterhalten wir seit vielen Jahren Kontakte zur Region Rubengera in Ruanda. Diese wurden durch eine Schulpartnerschaft mit der TCC Rubengera vertieft. Erste persönliche Beziehungen wurden auf Schüler*innen- und Lehrer*innenseite bereits geknüpft. Es geht dabei nicht um einen Schüleraustausch, wie wir ihn mit der Institution Saint-Anne / Sablé praktizieren, sondern um Korrespondenz über die modernen Medien, um Einzelbegegnungen (wie z.B. im Rahmen des Projektes „Weite Welt“ im Frühjahr 2016) und um Unterstützung.
Leider ist diese Partnerschaft in den letzten Jahren aufgrund personeller Wechsel etwas eingeschlafen. Es gibt aber aus der Projektgruppe heraus das Bestreben wieder eine Partnerschaft aufleben zu lassen. Hierzu fanden während des Besuchs der Delegation im Juni 2023 schon erste Gespräche statt.

Traditionen

Es gibt als Traditionen Musik und Tanz welche auch gerne bei einer anderen Tradition verwendet wird zum Beispiel in Form eines Festes. Als Feste gelten Ostern, Weihnachten, Kwita Inzina :die Gorilla-Namensgebung und Umuganda(öffentlicher Reinigungstag). Als eher spontane Feste gelten Geburten, Verlobungen und Hochzeiten.
Auch Sport vor allem Fußball ist in Ruanda sehr beliebt. Der Sport hat bei der Versöhnung beim Völkermord beigetragen. Vor 26 Jahren begann der grausame Völkermord in Ruanda. Die Milizen rekrutierten auch auf Bolzplätzen und Tribünen ihre Kämpfer und spielten Fußball. Heute ist Fußball in dem ostafrikanischen Staat ein Medium der Versöhnung.
Außerdem ist Flechtarbeit auch eine Tradition, die in Ruanda sehr beliebt ist. Flechtkörbe gelten auch in Ruanda als Tradition und Souvenir. Auch Talismane und Holzschnitzerei sowie Messer und Keramik gelten als Tradition.

 

Quellen:
ARD Mediathek
Ruandaverein des Landes RLP
Wikipedia
Synodaler Fachausschuss des Kirchenkreises
PSG Partnerschaft
Infos zu Festen